Aachen

Angriff der Zombies

Mandy, Simon und Betty waren in ihren Ermittlungen an einen toten Punkt gelangt. Über den Kult war kaum mehr in Erfahrung zu bringen. Da bot ihnen July, die Bedienung der Trompete, an, einen Kontakt herzustellen, der ihnen zu einem gewissen Preis weiter helfen könnte.

In einem Klostergarten nahe Aachen lernten sie die Fee Ani kennen, die ihnen einen Ort in der Aachener Mauer benannte und ihnen erzählte, dass der Koven früher friedlich gewesen sei, dann jedoch eine Frau und der junge Mann die Macht an sich gerissen hätten.

Wieder in Aachen angelangt sahen sich die drei gleich mehreren unangenehmen Ereignissen gegenüber. bei der Erkundung des Platzes Nahe des benannten Abschnitts in der Mauer wurde zunächst auf sie geschossen, später am Abend wurden sie von einem Zombie verfolgt. Hierbei fanden sie Zuflucht in einem Garten nahe des Doms, der besonders friedvoll erschien.
Letztlich wurden sie von fünf Zombies angegriffen, als sie sich endlich Zugang zu dem in der Mauer gelegenen Stützpunkt des Covens verschafft hatten. Dieser enthielt neben allerlei Möbeln, Büchern und Magazinen auch eine Steinstele, die Simon als magisch identifizierte.
Betty und Mandy hielten den Eingang, während Simon die Stele untersuchte. Hierbei kam ihnen Karl Benzheimer zu Hilfe. Es gelang Simon, das Artefakt in Gang zu setzen, wodurch eine Art Portal geöffnet wurde und eine große, haarige Kreatur Herausgriff und zwei Zombies vernichtete. Hiernach wurde eine schöne, kalte Elbin sichtbar, die Simon dankte. Simon erkannte, dass es sich dabei um eine Fee vom Winterhof handeln musste, konnte sich jedoch keinen Reim darauf machen, warum und wieso sich die Fee bedankte. Eines war er sich jedoch fast sicher … es bedeutet sicherlich Ärger.
Nachdem die Polizei, insbesondere Herr Dreyer, mit dem notwendigen Befragungen fertig war, fanden sich Mandy, Betty und Simon im Krankenhaus zusammen, wo zunächst Bettys Verletzungen behandelt wurden. Es wurde, obwohl der dortige Kaffee eine Beleidigung seiner Bezeichnung darstellte, ein kurzer Krisenrat gehalten. Neben dem augenscheinlichen Scheitern von Dreikorns Überwachungsplanung und dem nun auch noch drohenden strafrechtlichen Konsequenzen wurde zunächst eines entschieden; ein Ortswechsel musste stattfinden wo es a) richtigen Kaffee und b) harten Alkohol gab.

View
Angriff der Zombies - Carl

Session 22.9.2012

Es war ein normaler Tag. Die Geschaefte liefen gut, wenn nicht excellent. Die Angestellten von Carl Bensheimer versuchten ihr Bestes, mit den Bestellungen Schritt zu halten und scheiterten. Das war schlimm, aber normal.
Carl korrigierte ein paar Rechnungen, pruefte die Buecher und erledigte Telefonate mit Zulieferern um die Bestellungen aller Kunden zu beschleunigen, die positive herrausragten… aber auch von den Kunden, die negative herausragten und die er nicht gegen sich aufbringen wollte. Die Strutzkis zum Beispiel. Seit der eher peinlichen und sehr verstoerenden ersten Begegnung auf der Weinpraesentation in dem Anwesen eines Freundes seines Mentors, bei dem es zu einer Schlaegerei gekommen war, bestellte Mr. Strutzki regelmaessig. Sein Geschmack war exklusiv und teuer. Einige Weine waren eine echte Herausforderung gewesen und Carl beschlich der Eindruck, dass er auf die Probe gestellt worden war. Er tat sein Moeglichstes um Strutzki aus dem Weg zu gehen.

Er schuettelte den Kopf. Ein weiterer Fehler in den Buechern. Er kannte seine Kunden sehr genau und hier wurde ein falscher Jahrgan bestellt. Schlimm, aber irgendwie normal. Einige Kunden sagten das eine, meinten aber das andere. Dafuer brauchte man ein gewisses Geschick. Nur dumm, dass diese Bestellung bereits erteilt und auf dem Weg war.

21:30. DAS war ungewoehnlich. Normalerweise haette Carl zu diesem Zeitpunkt mit der Bestellung durch und im Lager sein muessen. Schuld daran war die Schiesserei auf dem Platz vor seinem Laden. Der ganze Tagesplan war durcheinandergeraten. Polizei kam und fragte ihn und alle Mitarbeiter, ob sie etwas Ungewoehnliches bemerkt haetten. Nun… ja! Da war eine Schiesserei! Es gab keine Kriminalitaet in diesem Block und nun eine handfeste Schiesserei!
Carl legte seinen Stift ordentlich zur Seite und rieb sich die Schlaefen und fuehlte wie Kopfschmerzen kamen. Er hasste Ereignisse, die den ganzen Tag durcheinanderwarfen. Das war am schlimmsten. Es war Zeit nach Hause zu fahren.

An der Tuer zu seinem Laden aktivierte er den Alarm und nahm die Schluessel aus der Tasche, als etwas seine Aufmerksamkeit erregte. Da war Licht in der Stadtmauer zu seiner rechten. In der massive Stadtmauer, keine 150m weg von ihm. Als er sich drehte und eine Art Tuer erblickte, wo er seit Jahren nur Bruchstein gesehen hatte, rollte mit haemmerndem Rhytmus ein Wagen die Strasse herunter und hielt direkt davor. Einen kurzen Moment hatte Carl die Schiesserei vom Morgen im Kopf und war sofort in Alarmbereitschaft. Er schaute sich um und sah Schatten, die sich zwischen den Haeusern am Platz langsam auf den Wagen zu bewegten. Seltsam.

Langsam drehte er den Schluessel zurueck und drueckte sich tiefer in den Schatten seines Einganges. Ja. Da waren wirklich Schatten. Gestalten. Aber irgendetwas war seltsam. Sie bewegten sich irgendwie langsam, mechanisch. Vielleicht Junkies? Carl wartete. Er wollte sie im Schein der Laternen sehen.

Eine weitere Bewegung richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf die Stadtmauer. Die hatte er bereits wieder vergessen. Da starrte er Jahre auf eine Mauer und nun sah er Betty Blake aus dem beleuchteten Eingang eine Treppe raufsteigen. Er hatte gute Fernsicht. Sie war es. Sie schien ihn nicht bemerkt zu haben, wohl aber das Auto mit seinem haemmerndem Bass. Sie schien mit einer kurzen Kopfbewegung auch die Schatten bemerkt zu haben, drehte sich elegant auf der eigenen Achse und verschwand wieder in diesem Eingang.

Carl ging wieder in seinen Laden. Er brauchte eine Waffe. Er hatte Angst. Sein Blick fiel auf etwas laengliches am Regal. Ein Brecheisen! Jemand hatte dies vergessen nach Oeffnen der Kisten in den Keller zurueckzubringen. Unglaublich! Unglaublich nuetzlich! Erg riff danach und sah in diesem Moment eine der Gestalten durch den Kegel des Laternenlichtes schleichen. Eine schreckliche Wunde zierte seine Brust, seine Haut war blass, fast grau, seine Augen starrten geradeaus ohne einen Funken Leben. Carl kam eine Idee, ging zu seiner Ladentheke und suchte die Mobilnummer von Betty Blake heraus.

“Betty Blake? Hier ist Carl Bensheimer. Ist es moeglich, dass Du in der NAehe meines Weinladens bist? In einer Art Gewoelbe in der Stadtmauer?” in dem Moment der Frage wusste er schon Bescheid. Die wummernden Baesse aus dem Auto waren auch durch das Telefon zu hoeren.
“Carl, wo steckst du? Ich hoffe nicht in deinem Laden, wenn aber doch, sei doch so gut und ruf die Polizei oder die Feuerwehr. Wuerdest Du das tun? Ach ja, und bleib am besten in deinem Laden.”
“Ja, also… was ist denn los?”
“Ach nichts weiter, da sind ein paar Zombies auf dem Platz und die woollen hier rein.”
Carl legte auf und starrte auf das Telefon. Dann rief er die Polizei UND die Feuerwehr.
Nun die Gestalt sah sehr tot aus, aber das tun viele in der Stadt und deswegen muessen es noch keine Zombies sein. Haha. Ein Witz von Betty Blake vernutlich. Hmmm. Er brauchte mehr informationen.

Er rief nochmal an. Doch zu seiner Ueberraschung nahm Mrs. Kobayashi ab.
“Hier ist nochmal Carl! Kann ich aeh… ist das nicht Betty Blakes Mobilnummer?”
“Carl, schoene Ueberraschung! Betty ist gerade sehr beschaeftigt… warte mal, Betty, moechtest Du mit Carl sprechen?”
Carl hoerte ein “Ich bin gerade recht beschaeftigt, bitte rede du mit ihm” und dann
“Carl, sie ist beschaeftigt. Wie kann ich dir helfen?”
Carl hoerte ein haemmern an auf Holz.
“Zombies?”
“Ich fuerchte ja. Hast du die Polizei geholt?”
“Aeh… ja.”
“Gut.”
“aehm… wie, was… kan man gegen Zombies machen?”
“Stumpfe Waffen, am besten aber Feuer.”
“Aha. Ok.”
“Bring dich nicht unnoetig in Gefahr!”
“Ok.”

Carl zog eine Grimasse und hing auf. Dann ging er zu seinem Regal und griff nach hochprozentigem Strohrum. Er stopfte eine Stoffserviette hinein, traenkte sie und steckte ein Feuerzeug in seine Brusttasche. Dann trat er hinaus durch die Tuer und hielt abrupt an, drehte sich um, schltete die Alarmanlage an, kramte den Schluessel raus und schloss sorgsam zu. Dann rannte er Richtung Stadtmauer.

Die Leute in dem Auto, falls welche drin sassen, reagierten nicht, als er an ihnen vorbeirannte. Drei Zombies machten sich an der Tuer zu schaffen und Carl sah Betty, die mit einigen zu kaempfen schien. Er fingerte mit seinem Feuerzeug herum, zuendete den ersten Molotov-Cocktail an und warf. Der Wurf war praezise und ein Zombie ging in Flammen auf. Aber noch bevor er den naechsten Barndsatz werfen konnte, war ein Zombie bei ihm und traf ihn an der Brust. Carl flog mehrere Meter rueckwaerts und knallte auf den Strassenbelag. Rippen brachen. Flasche und Feuerzeug waren weg. Carl stand auf um dem Zombie zu begegnen. Ihm wurde schlagartig kalt und es began zu regnen. Er atmete tief ein und wich dem Zombie aus. Aus dem Regen wurde Schnee, der sich auf den schiefen Schultern der KReatur aufhaeufte. Schnee im Sommer. Carl grinste, denn offensichtlich wurde er nun verrueckt. Einen kurzen Moment stellte er sich vor, wie die Polizei wieder kaem und ihn im meterhohen Schnee fragte, ob er was ungewoehnliches bemerkt haette…

Die Polizei. Er hoehrte Sirenen. Dann ging alles sehr schnell. Das Auto startete mit quietschenden Reifen und fuhr davon. Irgendwas streckte den Zombie nieder. Es war Betty.

“Carl geht es Dir gut?”
“Das bezweifle ich. Danke fuer die Hilfe!”
“Danke fuer Deine!”
“Was ist passiert?”
“Ah. Setz Dich doch erst einmal. Du bist verletzt.”
Carl tat wie ihm geheissen und liess die ganze Szenerie an ihm voruebergehen. Die Polizei kam und auch ein Notarztwagen. Er wuerde Betty und Mrs. Kobayashi noch einige Fragen stellen muessen!

View
Was bisher geschah

Die Ereignisse in Aachen begannen, als Simon und [Nataschas Charakter] eines Abends in Betty Blake’s Appartment saßen.

View

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.